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Elektrofotografie vs. Injekt ABDUL

Elektrofotografie

 

Funktionsweise

Das zentrale Element bei der Xerografie ist die Trommel, die mit einer lichtempfindlichen Beschichtung versehen ist, im Folgenden aktive Schicht oder Photoleiter genannt. Sie besitzt die Eigenschaft, im Dunkeln elektrisch nichtleitend zu sein, bei Lichteinfall dagegen Stromleitung zuzulassen.

 

Die Elektrofotografie ist ein foto-elektrisches Druckverfahren zum Vervielfältigen von Dokumenten. Dazu wird ein Fotoleiter mit dem optischen Abbild einer Vorlage belichtet, wodurch ein latentes Bild aus elektrischen Ladungen entsteht. An den geladenen Stellen bleibt Farbe in Form eines Toners haften, mit der anschließend eine Kopie der Vorlage gedruckt werden kann.

 

Verfahren der Elektrofotografie

Man unterscheidet direkte und indirekte sowie nasse und trockene Elektrofotografie. Die Nassverfahren nutzen als Entwickler eine Suspension aus einem aliphatischen Lösungsmittel mit geringer Dielektrizitätskonstante und dem, während das Trockenverfahren ein Pulver verwendet.

Direktes Verfahren

Das direkte Verfahren nutzt eine Fotoleiterschicht auf dem Träger selbst (zum Beispiel Zinkoxid auf Papier); die Entwicklung erfolgt nass mit einer Suspension aus Toner in einer isolierenden Flüssigkeit (z. B. Leichtpetroleum), oder auch mit Trockentinte.

 

Indirektes Verfahren

Das indirekte Nassverfahren nutzt ,wie die Xerografiegeräte, eine fotoempfindliche Trommel. Diese wird jedoch mit einer Toner-Suspension benetzt. Der haftende Toner wird direkt von dieser auf das Papier gebracht und muss zum Fixieren nur trocknen.

 

Trockenes Verfahren

Das heute ausschließlich gebräuchliche indirekte, trockene Verfahren benutzt fotoempfindliche Trommeln oder Bänder, deren Tonerbild nach der Entwicklung in Pulverform auf den Träger (Papier, Kopierfolie) übertragen und dort thermisch fixiert wird. Das Verfahren arbeitet mit trockenem Toner, es wird daher auch Xerografie (griechisch für „trocken schreiben“) genannt.

 

 

 

Inkjet

 

Funktionsweise des Tintenstrahldruckers

Die Tintenstrahldrucker Funktionsweise ist einfach erklärt. Im Groben funktioniert ein Tintenstrahldrucker durch das Aufbringen von Tinte auf das Druckgut, in den meisten Fällen Papier. Technisch wird bei der Tintenstrahldrucker Funktionsweise zwischen dem »Drop on Demand«- und dem »Continuous Ink Jet«-Verfahren unterschieden.

 

Inkjets, oder Inkjetsysteme werden in der industriellen Buchbinderei, in Lettershops und zur Codierung in der Verpackungsindustrie eingesetzt. Es ist ein berührungsloser Druck im Gegensatz zu den herkömmlichen Druckverfahren wie Offsetdruck oder Tiefdruck. Des Weiteren benötigt der Inkjetdruck keine feste Druckform, das heißt, es können nacheinander unterschiedliche Informationen, wie zum Beispiel Adressen oder variable Grafiken gedruckt werden; dafür wird auf eine Datenbank zurückgegriffen.

 

Druckverfahren

Es gibt unterschiedliche Varianten von Inkjetsystemen:

 

Piezo-Methode

Durch die Ausdehnung eines Kristalls (Piezoelement), an den elektrische Spannung gelegt wird, wird ein Überdruck erzeugt, der einen Farbausstoß erzeugt. Im Anschluss zieht sich der Kristall wieder zusammen und saugt dadurch neue Farbe an. Der wesentliche Unterschied zum thermischen Tintenstrahldruck besteht darin, dass die Tinte keiner Hitzebelastung ausgesetzt wird. Meistens sind die Piezo-Druckköpfe Bestandteil des Druckers, während die Köpfe der thermischen Inkjet-Drucker nur für bestimmte Druckkapazitäten konstruiert sind. Häufig wird beim Piezo-Verfahren Pigmenttinte verwendet, die schneller trocknet und damit eine höhere Druckgeschwindigkeit zulässt.

 

Bubblejet-Technik (thermischer Tintenstrahldruck)

Durch die schlagartige Erhitzung der Druckfarbe auf etwa 300 Grad verdampft diese und bildet in Sekundenbruchteilen eine Luftblase, die durch ihre Ausdehnung und den damit verbundenen Überdruck für den Farbausstoß sorgt. Bei der Abkühlung und dem Zusammenfallen der Luftblase wird durch den entstehenden Unterdruck neue Farbe aus dem Vorratsbehälter angesaugt. Dieser Vorgang wiederholt sich bis zu 10 000 Mal pro Sekunde. Durch die Rückstände beim Verdampfen der Tinte kann die Kartusche verstopfen, genauso wenn sie über längere Zeit nicht genutzt wird.

 

Drop-on-demand-Ink-Jet (Impulsverfahren)

Diese Drucktechnik wurde in den letzten Jahren gerade für den semiprofessionellen Bereich stark weiterentwickelt. Neben der Steigerung der Druckauflösung werden teilweise bis zu 7 Grundfarben eingesetzt, um Pastelltöne und weniger Körnung in den Lichtbereichen zu erzielen. Die Tintentröpfchen werden nach Bedarf entsprechend dem zu druckenden Bild erzeugt. Die Tröpfchengröße lässt sich nicht sehr genau steuern, wodurch es zu Farbabweichungen kommt.

 

 

 

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