DIGITALDRUCK
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Digitaldruckmaschinen Max T.

Raster Image Processor :

 

Ein Raster Image Processor (deutsch Rastergrafikprozessor) ist eine

spezielle Software, die spezifische Daten einer höheren

Seitenbeschreibungssprache beispielsweise PDF oder PCL (Printer

Command Language) umrechnet um diese in der Regel anschließend

auf einem Drucker auszugeben. Ein Raster Image Processor

implementiert im Wesentlichen zwei Funktionen:

 

1. Umrechnung von Vektorgrafiken in Rastergrafiken in bestimmter

Auflösung

(Eine Rastergrafik ist eine Form der Beschreibung eines Bildes in

Form von Computerlesbaren Daten Rastergrafiken bestehend aus

einer rasterförmigen Anordnung von so genannten Pixeln, denen

jeweils eine Farbe zugeordnet ist.)

 

2. Neuberechnung von Rastergrafiken zur Umwandlung in andere

Auflösungen bzw. Größe.

Zur Ansteuerung eines Ausgabegerätes müssen die Informationen

der Datei (Vektor-und Pixeldaten)in druckbare Informationen

umgerechnet werden, diese Aufgabe erfüllt der Raster Image

Prozessor.

 

Die bekanntesten RIP Programme :

  • Caldera RIP Software
  • GMG Prodction Suite
  • ONYX RIP Software

 

Digitaldruck :

Der Digitaldruck auch Non Impact Printing arbeitet häufig nach dem

xerografischen Prinzip und wird für klein Auflagen mit kurzfristiger

Lieferzeit und auch für Probedrucke eingesetzt. Die Drucke können

normalerweise innerhalb weniger Stunden geliefert werden. Die

Farbe ist bereits trocken wenn der Druck aus der Maschine kommt

daher ist es möglich mit der Weiterverarbeitung fortzufahren.

Die Papierauswahl ist aufgrund der Technik beschränkt dennoch bietet

der Markt einige Hundert Papiersorten zur Auswahl.

Einige Digitaldruckmaschinen verwenden flüssige Farbe anstelle von

Toner. Die Farbe hat ähnliche Eigenschaften wie der Toner

beispielsweise kann sie mittels statischer Aufladung übertragen

werden. Das Bekannteste System ist die Indigo von Hewlett-Packard.

Diese Geräte beherrschen das digital Druckverfahren :

  • Laserdrucker
  • Elektro Foto Kopie Drucker
  • Tintenstrahldrucker
  • Leistungsfähige Fotokopierer
  • Digitaldruckmaschinen
  • Großformatdrucker
  • Flachbettdruck

 

Laserdruck Technik:

Bei der Kopie wird eine elektrisch negativ geladene Walze durch

Lichteinfluss teilweise entladen, der positive geladene Toner, wird

von der verbliebenden Ladung angezogen und auf ein gleichfalls

elektrisch geladenes Papier abgezogen. Die Fixierung erfolgt durch

Hitze und Druck bzw. Blitzlichtfixierung, wobei die mikroskopisch

kleinen kunststoffumhüllten Pigmente aufgeschmolzen und

aufgequetscht werden.

 

Laserdrucker

Vor- und Nachteile gegenüber anderen Drucksystemen:

 

Vorteile:

  • Ein Laserdrucker kann pro Minute von vier bis zu etwa 500 Seiten A4 drucken.
  • Bei reinem Textausdruck sowie bei Geschäftsgrafiken ist die Qualität des Laserdruckers                                           noch nicht übertroffen worden
  • Noch ein wesentlicher Vorteil ist die Unempfindlichkeit gegenüber

       verschiedene Papiersorten.

  • Bei feineren Konturen ist das ausbluten eher selten.

 

Textausdruck: links Tintenstrahldrucker, rechts Laserdrucker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Ein Laserdrucker kann längere Standzeiten überbrücken ohne dass

       eine Wartung nötig wäre. (zum Vergleich: bei Tintenstrahldruckern

       trocknen die Düsen, bei Nadeldruckern die Farbbänder aus)

 

Nachteile:

  • Der Druckvorgang kann bei einem Laserdrucker nicht unterbrochen

       werden, eine Seite muss vollständig in einem Durchgang gedruckt

       werden.

  • Neben dem Fotoausdruck sind Laserdrucker ebenfalls ungeeignet für

       Referenzausdrucke, da die Farbqualität aufgrund von Temperatur-

       und Feuchtigkeitsveränderungen nicht konstant bleibt.

 

 

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